B16 Höchstädt – Neubau einer Feldwegeunterführung

B16-HoechstaedtNord-östlich von Höchstädt entsteht für eine Million Euro eine neue Feldwegeunterführung, um eine sichere Querung der B16 zu gewährleisten. Im Bild (von links):  Bürgermeister Stefan Lenz, Stimmkreisabgeordneter Georg Winter und Martin Hatzelmann vom Staatlichen Bauamt Krumbach.

Mit den Bauarbeiten für den Neubau einer Feldwegunterführung nord-östlich von Höchstädt im Zuge der B16 wurde aktuell begonnen. Die Maßnahme ist eine Initiative von Stimmkreisabgeordnetem Georg Winter: „Ziel ist ein sicheres Queren der B16 für alle Verkehrsteilnehmer, wie Landwirte, Radler und alle, die in der Natur unterwegs sind.“
Besondere Bedeutung kommt dem „Grünen Weg“ zu, nach dem Planungsstand quert er dort, wo die Verkehrsströme der alten und neuen B16 zusammenlaufen.
Ein zweiter Schritt ist, dass nicht nur die Straße unterführt wird, sondern auch die Bahnlinie. Damit wird eine höhenfreie und vollständige Querung geschaffen, ohne die B16 und ohne die Bahnlinie befahren zu müssen. Somit kann dann auch die Signalanlage bei der Bahn entfallen.
Bürgermeister Stefan Lenz informierte, dass man bezüglich der Bahnquerung ein Ingenieurbüro beauftragt habe, um in Zusammenarbeit mit DB Netz diese Unterführung des „Grünen Wegs“ planerisch auf den Weg zu bringen. Das längerfristige Ziel, so der Bürgermeister, sei es, das Kernwegenetz so auszubauen, dass man auf die höhengleichen Bahnübergänge „Schleifweg“ und „Hinteres Gewende“  problemlos verzichten kann.
Allen, die künftig in den Gemarkungen Höchstädt, Sonderheim und Blindheim südlich der Bahn und B16 unterwegs sind, stehen dann vier höhenfreie Querungen von Straße und Schiene zur Verfügung. Nördlich sind es die Gemarkungen Unterglauheim, Oberglauheim und ebenfalls Höchstädt für die dies in umgekehrter Richtung gilt, erläuterte MdL Georg Winter. Die aktuelle Baumaßnahme wird in alleiniger Regie vom Staatlichen Bauamt Krumbach durchgeführt. Beim nächsten Schritt der Querung der Schiene wird es darauf ankommen, dass die Stadt den Grunderwerb vollständig abschließen kann und gemeinsam mit der Bahn, Planung und Baurecht koordiniert. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2017 geplant.