Führungswechsel in der Elisabethenstiftung

Fuehrungswechsel-Elisabethenstiftung

Bei der Vorstellung im Bild von links: Dr. Jutta-Isabella Mühlbach (Mitglied des Verwaltungsrats), Direktor Helmuth Zengerle, Jörg Fröhlich, Landrat Leo Schrell (Vorsitzender des Verwaltungsrats) und Bürgermeister Wolfgang Schenk (Mitglied des Verwaltungsrats). ANZEIGE

 

Jörg Fröhlich übernimmt zum 1. Januar 2016 die Gesamtleitung der Elisabethenstiftung Lauingen

Einen Wechsel wird es zum 1. Januar 2016 in der Gesamtleitung der Elisabethenstiftung Lauingen (Donau) geben. So wird Jörg Fröhlich in der Nachfolge von Direktor Helmuth Zengerle, der zum Jahresende aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst ausscheidet, künftig die Einrichtung leiten.

Der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Landrat Leo Schrell, betonte bei der Vorstellung Fröhlichs, dass das Gremium bei der Entscheidung über die Nachfolgeregelung insbesondere dessen hohe fachliche Kompetenz und die vielfältige berufliche Erfahrung überzeugt habe.

Seit Januar 2011 leitet der 50-jährige in Augsburg eine Einrichtung der Altenhilfe mit rund 180 betreuungsbedürftigen Menschen und 100 Mitarbeitern. Zuvor war Fröhlich von 2009 bis 2011 beim medizinischen Dienst der Krankenkasse Bayern u.a. für die wirtschaftliche Durchführung der Qualitätsprüfungen zuständig und sammelte von 2001 bis 2009 Erfahrungen in der Pflegedienst- und Einrichtungsleitung in entsprechenden Einrichtungen im Raum Augsburg.

Die Elisabethenstiftung zählt als Psychiatrie- und Pflegezentrum zu den bedeutendsten Behinderten- und Pflegeeinrichtungen im Regierungsbezirk Schwaben und genießt als Therapeutisches Zentrum auf wichtigen Zukunftsfeldern einen hervorragenden Ruf. Landrat Leo Schrell nutzte deshalb die Vorstellung von Jörg Fröhlich, um dem scheidenden Direktor der Elisabethenstiftung, Helmuth Zengerle, für dessen langjährigen engagierten Einsatz zu danken. „In Ihrer nahezu 20-jährigen Verantwortung haben Sie die Elisabethenstiftung zu einer weithin anerkannten Psychiatrie- und Pflegeeinrichtung entwickelt und ausgebaut und dabei die Ziele der Stiftung, nämlich Menschen mit Behinderung ein würdevolles Leben zu ermöglichen, stets im Blickfeld gehabt”, sagte Schrell namens des Verwaltungsrates. So hätten zahlreiche Um- und Ausbaumaßnahmen sowie die Umnutzung von Immobilien dazu beigetragen, dass sich die Elisabethenstiftung teilweise neu orientieren und auf wichtigen Zukunftsfeldern neu aufstellen konnte. Dazu zähle neben der Sozialpsychiatrie, der Kurzzeit- und Tagespflege vor allem auch das Hospiz und betreutes Wohnen.

„Ich bin mir der großen sozialen Verantwortung für die sowohl in der Einrichtung lebenden als auch dort arbeitenden Menschen bewusst”, sagte Fröhlich. „Motivation schafft Qualität”, bezeichnet er eines seiner Grundprinzipien. Deshalb wolle Fröhlich sehr zeitnah mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtung ins Gespräch kommen und dabei seine Vorstellungen darlegen, wie und wohin er die Elisabethenstiftung weiter entwickeln wolle. Die Einrichtung verfügt über 178 Plätze im Bereich Pflege und 92 Plätze im Bereich behinderter Menschen. Rund 280 Mitarbeiter kümmern sich derzeit um die Belange der Menschen in der Elisabethenstiftung.

Bürgermeister Wolfgang Schenk begrüßte Jörg Fröhlich namens der Stadt Lauingen (Donau) und wünschte ihm für seine künftige Tätigkeit eine glückliche Hand. Gleichzeitig dankte Schenk Direktor Helmuth Zengerle für die langjährige gute und konstruktive Zusammenarbeit. Dem Einsatz von Zengerle sei es zu verdanken, dass sich die Einrichtung von einer geschlossenen Anstalt zu einem offenen Haus mit verschiedenen Einrichtungen in der Stadt und einer Vielzahl von Arbeitsplätzen entwickeln konnte. Dr. Jutta-Isabella Mühlbach sagte, dass Jörg Fröhlich für die Aufgabe als künftiger Gesamtleiter beste berufliche Voraussetzungen mitbringe. So sei er von seiner Ausbildung und beruflichen Erfahrung her fachlich breit aufgestellt und werde damit den vielfältigen Bedürfnissen der in der Einrichtung lebenden Menschen sicherlich bestens gerecht.

Hurler