Landrat Leo Schrell zieht positive Bilanz des Jahres 2015

schrell-landrat_fotoDer Landkreis Dillingen konnte sein Image als attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum weiter ausbauen.

Dieses Fazit zieht Landrat Leo Schrell zum Ende eines ereignisreichen Jahres 2015.
Besonders stolz zeigt sich Schrell dabei auf das beispielgebende ehrenamtliche Engagement der zahlreichen Helferkreise, die sich um die Integration der rund 1.400 im Landkreis lebenden Flüchtlinge kümmern. „Der hohe persönliche Einsatz der rund 400 Menschen im Landkreis ist eine wertvolle und unverzichtbare Unterstützung der Arbeit unserer Verwaltung und verdient Wertschätzung“, betont der Landrat. Die Unterbringung und Versorgung der asylsuchenden Menschen sei 2015 eine große Herausforderung und eine der wichtigsten Aufgaben des Landratsamtes gewesen. Schrell dankt in diesem Zusammenhang auch den Gemeinden für die Mithilfe.
Daneben habe der Landkreis in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Verkehrsinfrastruktur punkten können. Mit dem Beginn der Generalsanierung des Johann-Michael-Sailer-Gymnasiums beschreite der Landkreis den Weg der Modernisierung und der zukunftsfähigen Ausrichtung seiner Bildungseinrichtungen konsequent weiter. Damit werde der Landkreis Dillingen seinen Anspruch als „Bildungslandkreis“ festigen. „Dieses Image prägen seit vielen Jahren beispielsweise Bildungseinrichtungen wie die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen sowie die beiden Berufsschulen in Lauingen und Höchstädt“, so Schrell. Dazu beigetragen haben aber auch hohe Investitionen in den zurückliegenden Jahren im Bildungsbereich. Bis zum Jahr 2018 werden sich diese auf insgesamt rund 85 bis 90 Millionen Euro belaufen. „Die Bewerbung um das Qualitätssiegel „Bildungsregion in Bayern“ ist deshalb nur konsequent“, sagt Schrell.
Erfreuliche Fortschritte hat nach Bewertung des Landrats die Sicherstellung der wohnortnahen ärztlichen Versorgung gemacht. Dazu habe sowohl das Ausbildungskonzept Allgemeinmedizin Dillingen (AKADemie) des akademischen Lehrkrankenhauses beitragen als auch die hervorragende Entwicklung der beiden Kreiskliniken. Als Zeichen des Vertrauens in die qualitativ hochwertige medizinische Versorgung bezeichnet der Landrat die Tatsache, dass bereits im siebten Jahr in Folge beide Häuser in Dillingen und Wertingen mehr Patienten verzeichnen.
Die starke Wirtschaftskraft des Landkreises wird nach Meinung des Landrats neben einem krisenfesten Branchenmix vor allem auch in starken Rahmendaten deutlich. So hat sich die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse in den letzten zehn Jahren um 20 Prozent auf rund 32.000 erhöht. „Die extrem niedrigen Arbeitslosenzahlen bedeuten Vollbeschäftigung und sprechen für qualifizierte Ausbildungs- und zukunftsorientierte Arbeitsplätze in der Region“, so der Landrat. Einen kräftigen Schub als Wirtschaftsstandort mit Zukunft erwartet der Landrat durch die im September für den Verkehr frei gegebene B 16 neu Umfahrung Dillingen – Steinheim. Schrell freut sich vor allem auch mit der Bevölkerung über die Entlastung der Ortsdurchfahrten. Ungeachtet dessen fordert der Landrat im Interesse der Anbindung des Landkreises an die Ballungszentren und das überregionale Verkehrsnetz sowie die Entlastung der betroffenen Menschen schnellstmöglich Baurecht für die Ortsumfahrung Höchstädt zu schaffen und dazu das Planfeststellungsverfahren einzuleiten.
Als Highlight des Jahres 2015 bezeichnet Schrell die Kulturtage im Herbst. Im Ausblick auf das Jahr 2016 werde die Verleihung des Europäischen St.-Ulrichs-Preises an Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble den kulturellen Höhepunkt des Jahres darstellen, so Schrell.
Dankbar ist der Landrat über die konstruktive und fraktionsübergreifende Zusammenarbeit im Kreistag sowie das Einvernehmen zu den zentralen Themen der Kreispolitik. Allen Bürgerinnen und Bürgern wünscht der Landrat ein gesundes, friedvolles und erfolgreiches neues Jahr.