Vorausschauend bauen

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Bauherren sollten schon jetzt nach zukünftigen Effizienzstandards bauen. Die Mehrkosten sind oft gar nicht so hoch und lohnen sich, insbesondere bei steigenden Energiepreisen.

Foto: djd/FPX Fachvereinigung

 

Mit den neuen EnEV-Mindestanforderungen sollte man sich nicht zufrieden geben

(djd). Ab 2016 werden die energetischen Anforderungen an Neubauten erhöht und an den aktuellen Stand der Technik angepasst – so sieht es die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) vor. „Wer sich heute beim Bau eines Hauses mit diesen Mindestanforderungen der EnEV begnügt, muss damit rechnen, dass die neue Immobilie bereits kurz nach dem Einzug bautechnisch schon wieder überholt ist“, warnt Martin Schmidt, Bauen-Wohnen-Experte beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Mit anderen Worten: Alles was man jetzt vermeide oder einspare, senke später den Wert des Hauses, denn das Gebäude werde nach der jeweiligen Aktualität seines energetischen Zustandes bewertet. Daher empfiehlt es sich, schon jetzt nach künftigen Effizienzstandards zu bauen. Zudem winken üppige Fördermittel, wenn die EnEV-Anforderungen übertroffen werden.

Auf effektive Dach- und Kellerdämmungen setzen

Besonders effektiv zum Erreichen aktueller und künftiger Energiestandards sind bei einem Neubau Dachdämmung und die Dämmung der Bodenplatte. Hier geht die meiste Wärme verloren. Wichtig ist es, die geeigneten Dämmstoffe auszuwählen sowie professionell planen und ausführen zu lassen. Denn längst nicht jedes Dämmmaterial ist für jeden Zweck geeignet und zugelassen. Der Dämmstoff Extruderschaum (XPS) mit seiner geschlossenen Zellstruktur und seiner enormen Druckfestigkeit ist für die Bodenplatte das geeignete Material, um den besonders hohen Anforderungen in diesem Bereich Stand zu halten. Unter www.fpx-daemmstoffe.de gibt es viele weitere Informationen zu diesem Material.

Erst die Dämmung, dann die Heizung

In einem Neubau sollte im Übrigen zuerst die Dämmung und dann die Heizung geplant werden. Denn die Dämmung senkt den Bedarf an Heizkapazität erheblich. Dadurch kann die Heizanlage deutlich kleiner ausfallen.