1. Bürgermeister Wolfgang Schenk völlig unerwartet verstorben

Die Betroffenheit und Fassungslosigkeit im Lauinger Rathaus und im Stadtrat der Albertus-Magnus-Stadt sind groß: Bürgermeister Wolfgang Schenk ist nach seinem plötzlichen und vollkommen unerwarteten Zusammenbruch während der Stadtratssitzung am Dienstagabend kurze Zeit später im Günzburger Krankenhaus verstorben.

Die Erstversorgung durch zwei fachlich geschulte Stadtratskollegen direkt vor Ort lief in der Notsituation perfekt ab, „das bestätigte auch der Notarzt, der kurz darauf eintraf“, so Lauingens 2. Bürgermeister Dietmar Bulling. Trotz intensiver Bemühungen vor Ort und später im Krankenhaus konnte Wolfgang Schenk leider nicht gerettet werden.
Der 59-jährige war seit Mai 2004 1. Bürgermeister von Lauingen. In den Jahren 2010 und 2014 stellte er sich zur Wiederwahl, die er mit großer Mehrheit gewann. Kommunalpolitisch engagiert war Schenk vor seiner Amtszeit als Gemeindeoberhaupt bereits seit 2002 als Mitglied des Lauinger Stadtrates. Dem Kreistag gehörte Wolfgang Schenk seit 10 Jahren an. „Verantwortungsvoll und engagiert für Lauingen, mit seiner ruhigen, sympathischen Art“, erinnert sich Dietmar Bulling sichtlich betroffen an seinen Bürgermeisterkollegen. „Er war der richtige Mann für das Miteinander in Lauingen. Ein Mensch, der alle ins Boot geholt hat und der immer die beste Lösung für alle anstrebte“, sagt Lauingens 3. Bürgermeister Albert Kaiser. Im Juli hätte Wolfgang Schenk seinen 60. Geburtstag gefeiert.
Ein Kondolenzbuch für alle Lauinger und Gäste aus auswärts liegt im Festsaal im 1. Stock des Lauinger Rathauses aus.
„Alle unsere Gedanken sind bei Wolfgang Schenks Ehefrau Susanne, seinem Sohn Steffen und bei seiner Familie“, äußern sich Dietmar Bulling und Albert Kaiser stellvertretend für den Stadtrat und die Mitarbeiter im Lauinger Rathaus. Beide gemeinsam werden in nächster Zeit die Geschäfte der Stadt Lauingen übernehmen.