Abschied mit Wehmut

Liebe Leser, Mitarbeiter, Kollegen und Freunde

Jetzt ist sie rum, meine Lebensarbeitszeit – mit 65 Jahren und 7 Monaten sicher auch berechtigt. Was ich in 36 Jahren nicht fertig gebracht habe, hat nicht nur mich in jeder Beziehung hart getroffen, sondern auch die Firma – zwei Unfälle mit Knochenbruch und Monate Krankenstand. Dafür gebührt der Firma, vor allem aber den Kollegen und den zahlreichen Nothelfern alle Hochachtung. Rückblickend empfinde ich aber auch eine besondere Dankbarkeit gegenüber unseren Kunden. Vor allem aber auch denen, die uns seit Anfang an die Treue halten. Das darf man nicht als selbstverständlich ansehen. Ich bin aber auch stolz darauf, dass der Kreis-Anzeiger so eine treue Leserschaft hat, von denen viele uns nicht nur persönlich bekannt sind, sondern die uns in ihrer Familie weitergegeben haben. Inzwischen gibt es Generationen, für die wir selbstverständlich zum Informationsbringer zählen, die das nicht anders kennen.
Nicht zuletzt seien aber auch die fleißigen Kollegen gegrüßt, die unsere Zeitung drucken und verteilen – verteilen bei Wind und Wetter. Das zollt allen Respekt. Besonders grüßen möchte ich auch die Mitarbeiter in der Verwaltung, dem Landratsamt in den Städten und Gemeinden, die uns immer wieder sehr freundlich mit Informationen unterstützen und zwar von Anfang an. Also auch seit 36 Jahren.
Wehmut!
Ja, Sie alle vermisse ich auch, weil 245 km entfernt in Mühldorf am Inn bin ich Freund und da merkt man erstmal, wie viel Leute man so kennt und einen täglich anlachen.
Die Zukunft des Keis-Anzeigers ist gesichert. Der Übergang ist eingespielt und hat sich kaum merklich vollzogen.

Ich wünsche allen eine gute Zeit.

Ihr Udo Skwara

 

(Foto: Monika Kapser)