Auxilium e.V. – Kleine Gesten, die Großes bewirken

Das Ziel für 2018: Die Übernahme der laufenden Kosten

Giengen (bak). Im Rahmen von Pater Stefanos Aufenthalt hier in Deutschland Ende 2017 hat Auxilium e.V. die Ziele für das kommende Jahr festgelegt, nämlich die gesamten laufenden Kosten für das Kinder- und Waisenhaus in Ambanja sowie für die Jugendhäuser in Antananarivo zu bezahlen. Dies bedeutet, die finanziellen Mittel aufzubringen für u.a. Strom, Wasser, Nahrung und Schulgeld. Die laufenden Kosten für das Jahr 2018 betragen rund 110.000 Euro. Bei 130 Kindern und Jugendlichen bedeutet das 845 Euro pro Kind im Jahr. Umgerechnet sind das 70 Euro pro Kind im Monat. Auxilium e.V. freut sich über Ihre Hilfe in Form einer Spende. Unterstützen Sie die Kinder. Auxilium e.V. ist die einzige Hilfsorganisation aus Deutschland, die Pater Stefano und die Kinder unterstützt, indem die laufenden und damit die Lebenshaltungskosten finanziert werden und damit der Zugang zu Bildung durch Übernahme des Schulgeldes gesichert wird.
Im November war Pater Stefano in Deutschland zu Besuch. Für alle Beteiligten war es ein spannendes, erfolgreiches und aufschlussreiches Wochenende, verbunden mit vielen tollen Begegnungen, neu geknüpften Kontakten und einzigartigen Einblicken in Pater Stefanos Arbeit, wobei er auch vom madagassischen Alltag erzählte. Nach Rücksprache mit Pater Stefano hat sich Auxilium e.V. entschieden, die Deckung der laufenden Kosten zu priorisieren. Hierdurch wird der Alltag, die Schulbildung, der Lebensstandard der Kinder und Jugendlichen gesichert. Jedoch fehlt es auch an banalen Dingen wie Milchpulver und eine Industriewaschmaschine (ca. 35 kg). Die Kinder in Madagaskar werden mit (Baby/Kinder-)Milch ernährt. Bisher hat Pater Stefano für das Jahr 2018 noch niemanden, der das Milchpulver besorgt bzw. dieses finanziert. Sollten Sie Milchpulver herstellen/vertreiben oder eine große, leicht bedienbare Industriewaschmaschine besitzen oder jemanden kennen, nehmen Sie bitte Kontakt mit Auxilium e.V. auf.
Die Pest, auch der „schwarze Tod“ genannt, kommt in Madagaskar seit Ende des 19. Jahrhunderts vor, deren Erreger wahrscheinlich durch Ratten eingeschleppt wurden. Insbesondere zwischen Juli und Dezember gibt es seither jährlich einige Fälle von Pest in Madagaskar; wenn auch hauptsächlich in den entlegenen, von der Infrastruktur weitgehend abgeschotteten Gebieten. Meist durch Flohbisse wird die Pest von Ratten auf den Menschen übertragen. Entsprechend wird jedes Jahr auch in den Medien von der „Pestepidemie“ auf Madagaskar berichtet. Pater Stefano zufolge handele es sich jedoch „um wenige, tragische Einzelfälle.“
Alle Aufgaben innerhalb des Vereins werden in ehrenamtlicher Arbeit ausgeführt, sodass hier keinerlei Kosten entstehen. Auxilium e.V. verspricht: Jeder gespendete Cent, jeder gespendete Euro kommt an.
Fragen, Informationen, Rückfragen oder Auskünfte: Auxilium e.V., c/o Baumgärtner GmbH & Co. KG, Wiesenstr. 11, 89537 Giengen
info@auxilium-hilft.de, http://www.auxilium-hilft.de, http://www.facebook.com/auxilium.hilft
Text: Benjamin Kahlau