Verkehrsnetz im Landkreis Dillingen – Neuordnung

 

Skizze St 2025_ÜLP_Heidenheim-Lauingen. Die gelbe Linie ab Oberbechingen kennzeichnet die neue Staatsstraße 2025. Im zweiten Schritt wird von Lauingen bis Oberbechingen Staatsstraße zur Entlastung der Orte Veitriedhausen, Haunsheim und Unterbechingen. Foto: Abgeordnetenbüro Winter

Das Verkehrsnetz im Landkreis Dillingen wird neu geordnet: Das Staatsstraßennetz wird um 6,2 km länger, 3,4 km werden Kreisstraße. Für den Landkreis Dillingen, so Landrat Leo Schrell, ist dies eine erfreuliche Entwicklung, weil der Staat mehr Verantwortung übernimmt. Sein Dank gilt Stimmkreisabgeordnetem Georg Winter, der diese Lösung in den zurückliegenden eineinhalb Jahren verhandelt hat. Hintergrund der Veränderung ist die Tatsache, dass der Landkreis auf Empfehlung von MdL Georg Winter in den 90er Jahren einige Kilometer Staatsstraße im Bereich Oberbechingen und Bachhagel zur Kreisstraße umgewidmet hat, um auf dieser Basis einen Autobahnzubringer von Lauingen bis zur Landesgrenze mit der Anschlussstelle A7 Heidenheim/Nattheim zu realisieren. Dazu wurde die Westspange Wittislingen umgebaut und die Ortsumfahrungen Oberbechingen, Bachhagel, Landshausen, Ballhausen und Staufen in mehreren Abschnitten realisiert. Auf diese Weise entstand die 27 km lange ortsdurchfahrtsfreie Anbindung von der B16 Lauingen bis zum Autobahnanschluss A7. Die neuen Ortsumfahrungsstrecken ab Oberbechingen bis Staufen werden nun zur Staatsstraße 2025 aufgestuft, ein großer Erfolg für den Landkreis und seine Infrastruktur, so Landrat Schrell. Nach dem Ausbau der Ortsdurchfahrten Haunsheim und Unterbechingen soll dann in den nächsten Jahren der zweite Teil der Umstufungen erfolgen, in dem die freie Strecke Lauingen-Wittislingen-Oberbechingen Staatsstraße und im Tausch die Verbindung Veitriedhausen-Haunsheim zur Kreisstraße werden.